Das war die DDR

Vorgeschichte der Polizeiorgane (1945 - 1946)

Die offenen Fragen der deutschen Staatlichkeit und Außengrenzen nach Kriegsende 1945 sowie der Demarkationslinien zwischen den Besatzungszonen machte Festlegungen der Alliierten zu Grenzkontrollen an den Außen- und Binnengrenzen durch Truppen der Siegermächte notwendig.

An diesen territorialen Abgrenzungslinien der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) stand die Rote Armee, die zu ihrer Unterstützung 1945 einzelne deutsche Polizisten heranzog. Im Sommer 1945 waren in der Sowjetischen Besatzungszone neue Polizeiorgane in den einzelnen Ländern geschaffen worden. Ende 1946 umfassten diese etwa 40.000 Polizeiangehörige.

In den westlichen Besatzungszonen waren schon seit Herbst 1945 auch Grenzschutzorgane auf Ebene der Länder (betreffend Niedersachsen, Bayern und Hessen) aufgestellt worden.

Schwerpunkte für die Grenzpolitik waren die illegalen Güter- und Warenströme (der "Schwarzhandel", das Schiebertum) über die Zonengrenzen beziehungsweise die Berliner Sektorengrenzen und illegalen Interzonen-Kompensationsgeschäfte großen Stils, das Bandenunwesen sowie die Kanalisierung der Flüchtlingsströme.

Quelle Wikipedia

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