Das war die DDR

Abwanderung 1949 - 1961

Nachdem weit über eine Million Menschen aus der DDR geflüchtet waren, wurde 1954 ein Passgesetz verabschiedet, das ein Verlassen der DDR ohne staatliche Genehmigung als "Republikflucht" kriminalisierte.

Zum Jahr 1960 stieg die Zahl der Abwanderer weiter an, auch deshalb, weil viele Bauern dem Zwang zum Beitritt einer LPG entgehen wollten. Allein für den Monat September 1960 meldeten Westberliner Behörden 20.968 "SBZ"-Flüchtlinge. Bis 1961 hatten schließlich knapp drei Millionen Menschen die DDR seit ihrer Gründung verlassen. Da es sich dabei oft um gut ausgebildete Menschen handelte, bedrohte diese Abwanderung die Wirtschaftskraft der DDR und letztlich den Bestand des gesamten Staates. Ab dem 13. August 1961 wurde deshalb die Berliner Mauer aufgebaut, um eine weitere Abwanderung zu stoppen.

Quelle Wikipedia

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